🇮🇹 Ankunft in Italien 😎⛱️

Ankommen in Italien 🤗:

Hohe Geschwindigkeiten, riskante Überholmanöver, ein Gewusel an Motorrädern – all das kennen wir. Dennoch bedarf es immer wieder der Umstellung.

In San Bartolomeo al Mare machen wir für einige Tage Halt. Es gibt einen Stellplatz für Wohnmobile, der bis auf den letzten Platz belegt ist. Das Wochenende steht bevor, alle Rentner sind unterwegs 🤔. Der Rhythmus ist ein anderer als bei uns. Morgens um 8:30 Uhr trifft man sich zum angeregten Plausch. Die Nacht muss spannend gewesen sein! Von 13 Uhr bis 15 Uhr herrscht Ruhe. Alle verschwinden in ihre Kojen. Selbst in Stadtparks streckt man sich auf Decken aus – Eltern, Kinder und Hunde. Diese Zeit genießen wir mit einem Buch in der Hand. In den übrigen Zeiten steht für die Familien der Strandbesuch an. Wir schwingen uns auf das Rad, denn auf der alten Bahntrasse entlang der ligurischen Küste führt ein bestens ausgebauter Weg mit herrlichen Aussichten von Ort zu Ort.

Auch wir haben unseren Rhythmus! Abends geht es zum Sundowner 🍹🍕🧆 an die Strandpromenade, wo wir unvergleichlich gut und günstig mit Wein und Tapas versorgt werden.

Einziger Wermutstropfen 😕: Gleich am ersten Tag unseres Aufenthaltes muss Rike wegen anhaltender Schmerzen in der Wade zum Arzt. Dieser diagnostiziert den Biss einer roten Spinne🕷️. Antibiotikum und Creme sollen es richten.

🇫🇷 Rückschau auf unsere Tour durch Frankreich 

In den letzten Jahren haben wir den März in Frankreich, die Monate Mai und Juni in Italien, September und Oktober wahlweise verbracht. Frankreich, Italien und Griechenland sind seit unserer dreijährigen Reise durch den Süden Europas von 2019 bis 2022 unsere Lieblingsziele. Jedes Land hat uns auf seine ganz eigene Art und Weise gefesselt.

In diesem Jahr musste Robert ab Ende Februar die Vermietung eines Geschäftslokals in seiner Immobilie regeln, so dass wir erst Ende März das WoMo packen konnten. Die späte Abreise führte uns auf neue Wege – durch die französischen Alpen gen Italien. Das eine Land geht nicht ohne das andere 😉.

Die französischen Alpen beeindrucken uns. Die Berggipfel sind schneebedeckt, die Täler von der Frühjahrssonne gewärmt, die Menschen außergewöhnlich gastfreundlich. Die Tourismussaison beginnt erst im Mai, wir treffen nur vereinzelt auf Wohnmobile. Die Ruhe bringt Abstand zu den Ereignissen der letzten Monate in Deutschland. 

Wir verlassen schließlich die Alpen und bewegen uns von Dorf zu Dorf in der hügeligen Provence. Die Lavendelfelder dehnen sich, leider blüht der Lavendel erst ab Juni. Dennoch ist der Lavendelduft überall präsent. Viele Dörfer gehören zu den ,plus beaux villages‘ Frankreichs, von denen es ungezählt viele gibt. KünstlerInnen aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Keramik sind eingezogen und wirken als Magneten für die Touristen. Es sind die glanzpolierten Dörfer der Provence, die bei unseren Besuchen glücklicherweise noch auf den Touristenboom warten. 

Der letzte Höhepunkt unserer Reise durch Frankreich sollte die Stadt der Parfüms werden – Grasse. Wir durchfahren und umfahren die Stadt, erhaschen einige Blicke in die Gassen der Altstadt, können jedoch keinen Parkplatz für unser Wohnmobil finden. Wir landen stattdessen in Tourretes-sur-Loup und sind sehr angetan, obwohl auch dieses Dorf zu den glanzpolierten der Provence gehört. Hier bleiben wir und genießen am Abend guten Couscous bei einem Wirt mit algerischen Wurzeln.

Die Freude darüber hält nur kurz, denn am nächsten Morgen springt der Motor nicht an ☹️. Robert verbindet die Verbraucher- mit der Starterbatterie und los geht‘s 🙂 – auf die Suche nach einer neuen Starterbatterie. Der Ausfall der alten Batterie kam sehr plötzlich und ohne Voranmeldung. Wir ziehen von Werkstatt zu Werkstatt, fragen auch bei Wohnmobilhändlern nach. Die Einfahrten sind oft sehr schmal, die Höfe zugestellt. Nahezu jede Anfahrt verursacht Stress. Nach dem 5. Versuch kontaktieren wir den ADAC. Dieser möchte uns abschleppen – wozu, wohin? Wir möchten lediglich wissen, welche Werkstatt Batterien vorrätig hat.

Wir geben auf und starten gen 🇮🇹 Italien. Robert verbindet wieder die Batterien. Unser Ziel ist San Remo. Hier verspricht uns die Internetrecherche eine vielversprechende Werkstatt. 

Die Küstenstraße der Côte d‘Azur kennen wir, WoMo‘s ist selbst das Parken am Straßenrand verboten. Die Straßen im Hinterland sind – ebenfalls erprobt –  eng, kurvig und viel befahren, da das Hinterland stark besiedelt ist. Unfassbar viele sind dem Ruf der Côte d’Azur gefolgt und haben ihre Villen dezent an die Hänge gebaut. 

Wir wählen in der dritten Variante die Autobahn. 

A bientôt la France!

Info: Die Werkstatt in San Remo hat uns tatsächlich umgehend geholfen und eine neue Batterie eingebaut. Viva Italia! – Der Sofortservice hatte allerdings seinen Preis! 

🇮🇹 Sardinien – Wir wollen Neuland entdecken 😎

2025-05

‼️ Und sind auf Sardinien angekommen 👍

Unsere ersten Eindrücke sorgen für eine gute Stimmung. In der Nähe des Fährhafens finden wie für die erste Nacht ein schönes Plätzchen. Fast alleine verbringen wir den Tag in dieser kleinen Bucht. Zu unserer Überraschung finden wir hinter den Dünen eine kleine Strandbar, so dass der 🍷Sundowner🍺🥜 für heute gesichert ist.

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🇮🇹 Wir starten unseren zweiten Versuch – Unser Ziel ist Sardinien 🤗.

2025-04

Es ist ein feuchter und kalter Start, also kann es nur besser werden 🤔.

Wir planen die Anreise nach Italien über die Schweiz. Ulm liegt auf unserer Route und empfängt uns mit zaghaften Sonnenstrahlen 😎.

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