Spanien ūüá™ūüáł ‚ě°ÔłŹ ūüáęūüá∑ Frankreich

Der Weg durch die Pyrenäen

Wir sind wieder in Frankreich.

Robert mochte den Anblick von Plastikgew√§chsh√§usern an einer vom Massentourismus gepr√§gten spanischen K√ľste nicht mehr ertragen. Rike zog es in ihr geliebtes Frankreich, als dort erste Lockerungsma√ünahmen zur vorsichtigen Normalisierung des √∂ffentlichen Lebens f√ľhrten.

Allerdings verlangt Frankreich zum Zeitpunkt unserer weiteren Reiseplanung einen PCR-Test, der in Spanien f√ľr uns beide knapp 200‚ā¨ kosten w√ľrde. Da der Inzidenzwert in der Provinz Valencia (< 20) deutlich niedriger ist als in Frankreich (> 100) fehlt uns die Einsicht in die Notwendigkeit. Eine ‚Äöausgekl√ľgelte‚Äô Strategie soll uns weit westlich auf einer kleinen Nebenstrecke durch die Pyren√§en √ľber die Grenze f√ľhren. Nach Informationen anderer Reisenden werden die Grenzen nur sporadisch kontrolliert.

Auf unserer Route liegt die Stadt Saragossa.

Zaragoza (sp.), am Ebro gelegen, ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum von Aragonien. In Zaragoza begann Goya seine k√ľnstlerische Ausbildung. Schon bald treffen wir in der Stadt auf eine Statue von ihm. Wir besuchen die nahe gelegene Basilika Nuestra Se√Īora del Pilar, das gr√∂√üte barocke Bauwerk Spaniens. Hier soll die Jungfrau Maria dem Heiligen Santiago (Jakob) erschienen sei. Nachdem Jakob jahrelang einbeinig als Bettler in der Stadt gelebt hatte, erschien er nun pl√∂tzlich auf zwei Beinen. Die B√ľrger der Stadt erbauten eine Kapelle, in der sie Maria mit einer Statue auf einer S√§ule ehrten. Wie so oft, wurde angebaut und umgebaut. Heute sind die Marienstatue sowie Fresken von Goya und Vel√°zquez die Hauptattraktionen der Basilika.

An der n√∂rdlichen Seite der Plaza del Pilar folgen das Rathaus und die alte B√∂rse (La Lonja). Gegen Osten erhebt sich der schlanke Turm der alten Kathedrale La Seo. Da wir spontan an einem Montag angereist sind, sind mit Ausnahme der Basilika alle Sehensw√ľrdigkeiten und Museen geschlossen. Hoffentlich haben wir irgendwann die M√∂glichkeit, ein zweites Mal nach Zaragoza zu kommen. Sehensw√ľrdigkeiten und Tapasbars locken.

Zaragoza – Plaza del Pilar und Markthalle

Bevor wir die franz√∂sische Grenze erreichen, machen wir einen √úbernachtungsstopp in dem mittelalterlichen St√§dtchen Ainsa in den Ausl√§ufern der Pyren√§en. Eigentlich sind es nur zwei Stra√üen, die Calle Mayor und die Calle Santa Cruz, die durch die denkmalgesch√ľtzte Altstadt hinauf zum zentralen Platz Plaza Mayor verlaufen. Der Weg f√ľhrt vorbei an alten Steinh√§usern mit schmiedeeisernen Gittern vor Fenstern und T√ľren sowie kleinen, geschm√ľckten Balkonen. Auf dem historischen Platz g√∂nnen wir uns vor der tollen Kulisse einen Sundowner und verbringen auf einem netten Stellplatz f√ľr 3‚ā¨ eine ruhige Nacht. Ein Dank an die Stadt Ainsa! Nur wenige St√§dte empfangen WoMos mit diesem Komfort.

Das mittelalterliche Städtchen Ainsa

Nach Ainsa starten wir angespannt gen Frankreich und m√ľssen an der Abzweigung zu unserer ‚Äöausgekl√ľgelten‚Äô Nebenstrecke feststellen, dass der Grenz√ľbergang gesperrt ist. Der n√§chstgelegene √úbergang f√ľhrt √ľber eine Nationalstra√üe. Genau diese Situation wollten wir vermeiden. Ein Umweg aber w√ľrde uns einen ganzen Tag kosten. Mit Herzklopfen fahren wir √ľber die Nationalstra√üe weiter. Lt. franz√∂sischer Pressemitteilung werden Verst√∂√üe gegen die PCR-Pflicht mit 350‚ā¨/P. geahndet ūüė°. An der Grenze ist jedoch kein Grenzer zu sehen. Gl√ľck gehabt? Nein, hinter der n√§chsten Kurve erblicken wir eine Kontrollstation. Aus Herzklopfen wird Herzrasen ūüė•. Langsam fahren wir auf den Grenzer zu, der sich gerade mit einem Radfahrer unterh√§lt. Der Grenzer nickt uns freundlich zu und winkt uns durch. Wir k√∂nnen unser Gl√ľck kaum fassen. Es dauert noch Stunden, bis sich das Adrenalin in unseren K√∂rpern abgebaut hatūüėÖ.

Der Grenz√ľbergang in den Pyren√§en

Andalusiens Osten

Die K√ľste bei Starkwind, ein Paradies f√ľr Windsurfer.

Von Nerja aus geht es an der Mittelmeerk√ľste entlang Richtung Almeria. Dieser K√ľstenabschnitt ist weniger touristisch erschlossen als die s√ľdlichere Costa del Sol. Unterhalb der Steilk√ľsten liegen kleine Buchten, die oft einsam und verlassen sind. An 320 Tagen im Jahr soll hier die Sonne scheinen. Tats√§chlich aber schieben sich immer wieder graue Wolken vor die Sonne und ergie√üen sich √ľber uns.

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M√°laga und die Mittelmeerk√ľste

An der Costa del Sol

Wir haben die letzte Zeit ausschlie√ülich in gro√üen St√§dten verbracht und uns die F√ľ√üe wund gelaufen. Wir steuern die K√ľste an, wollen aber um M√°laga einen Bogen machen und einige Tage nur am Strand relaxen.

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Granada

Die Alhambra vor den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada.

Wir sind in Granada angekommen. Einen √úbernachtungsplatz finden wir hoch √ľber Grenada auf dem Parkplatz der Ermita de San Miguel Alto. Geradezu unwirklich abgehoben glitzern die schneebedeckten Riesen der Sierra Nevada im Sonnenlicht. Ihnen liegt die Stadt zu F√ľ√üen, √ľberwacht von der Alhambra, Granadas Wahrzeichen.

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Costa de la Luz

Nicht in Marokko, sondern in Spanien: die Wanderd√ľne ‚ÄěDuna de Bolonia‚Äú.

Die vielen, sehr unterschiedlichen Highlights Andalusiens ziehen uns immer mehr in ihren Bann. Seien es die vielen kulturellen Sehensw√ľrdigkeiten in den St√§dten Sevilla, C√≥rdoba und Granada, die vielf√§ltigen Landschaftsbilder an den wei√üen Sandstr√§nden der atlantischen Costa de la Luz oder die Berglandschaften mit ihren ‚Äěwei√üen D√∂rfern“ im Hinterland.

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Auf zu neuen Ufern ūüĎć

Das lange Warten auf eine Verbesserung der Infektionszahlen hat ein Ende. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Andalusien mittlerweile auf dem Niveau von Deutschland, so dass wir wieder Besichtigungstouren starten können. Wir besuchen Cádiz und Jerez de la Frontera.

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