Serie: Mit dem Reisemobil unterwegs – Beantwortungen der Fragen 5 + 6

Auch das gehört dazu 🙁: Ich habe mich leicht festgefahren, konnte mich aber mit der Hilfe von Matten und Spaten selbst wieder befreien 😄.

5. Wie macht ihr das mit eurer Energieversorgung?

6. Woher bekommt ihr Trinkwasser?

Unser fast autarkes Reisemobil benötigt Diesel, Gas und Strom.

Diesel zu bekommen ist das kleinste Problem. Tankstellen gibt es bereits in jeder kleineren Stadt. Deshalb haben wir auch keinen Reservekanister dabei. Unser Tank fasst 90 Liter, womit wir weit über 800km fahren können. Falls es damit etwas eng wird, tanken wir eine kleine Menge Diesel im nächsten Dorf, oft zu etwas überhöhten Preisen. Das kommt aber selten vor.

Gas benötigten wir für die Heizung/Warmwasserversorgung und für den Kühlschrank. Normalerweise führt ein Reisemobil zwei 11kg-Gasflaschen mit, die in nahezu jedem deutschen Baumarkt getauscht werden können . Allerdings werden im Ausland deutsche Gasflaschen sehr selten akzeptiert. Wir haben uns deshalb für eine LPG-Gastankflasche entschieden. Damit können wir unseren Gasbedarf an jeder Autogastankstelle decken. Die Umrüstung inclusive TÜF-Abnahme ist nicht ganz billig (über 1.000€), doch damit sind wir auf unseren langen Reisen unabhängig.

Strom brauchen wir für die anderen Dinge des täglichen Lebens,

hauptsächlich für Lichtquellen, zum Aufladen von Handy bzw. Tablet, für den Lüfter der Heizung, für die Wasserpumpe und auch für TV per Satellit.

Da auch beim Reisemobil der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, müssen wir ihn selbst herstellen. Zuständig sind dafür während der Fahrt die Lichtmaschine und bei Aufenthalten unser 180W-Solarmodul + MPPT-Solarregler. Gespeichert wird der Strom dann in zwei 95Ah AGM-Batterien.

Mit dieser Ausstattung kommen wir erstaunlich gut klar, auch in den Wintermonaten hier im Süden.

Unser Reisemobil von oben, mit dem Solarmodul, der Satellitenanlage und den Dachluken.

Ein anderes Thema ist die Wasserversorgung. Zum Kochen von Kaffee/Tee benutzen wir Trinkwasser aus Flaschen. Diese werden gekauft oder auch an öffentlichen Brunnen/Quellen sowie an öffentlichen Trinkwasserzapfstellen aufgefüllt.

In der schon erwähnten Karten-App „Maps.me“ werden die meisten Trinkwasserstellen angezeigt. Eine weitere Informationsquelle ist die folgende Seite im Internet: drinkingwater.directory.de . Mit diesen Informationen konnten wir in den bisher besuchten Ländern unseren Wasserbedarf problemlos decken.

An einer „Wassertankstelle

Veröffentlicht von

RiRo

Die Reiseblogger

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