├ľsterreich – Norditalien – Transit

Fahrt durch die Alpen

Den ersten Grenz├╝bergang passieren wir unbemerkt. Eine Grenzkontrolle gibt es nicht und sprachlich m├╝ssen wir uns kaum umstellen. Wir sind in ├ľsterreich, wollen hier jedoch nicht verweilen.

Nach Berichten von Campern wird in ├ľsterreich oft und kleinlich das Ladegewicht kontrolliert. Da unser Camper vermutlich etwas ├╝berladen ist, wollen wir schnell die Grenze nach Italien passieren.

Die Fahrt verlangt dem Fahrer hohe Konzentration ab, denn die Ferienzeit treibt die Biker in die Berge. Wir m├╝ssen uns auf engen Bergstra├čen den knapp bemessenen Raum teilen.

Im sch├Ânen D├Ârfchen Glurns steuern wir am Abend einen uns bereits bekannten Campingplatz an. Leider werden wir abgewiesen, da der Platz voll belegt ist. Schlie├člich finden wir den letzten freien Platz neben einem anderen Campingplatz. Das Stellplatzangebot in S├╝dtirol ist unterdurchschnittlich Ôś╣´ŞĆ.

Auch die Grenze nach Italien ├╝berschreiten wir unbemerkt. Es wundert uns sehr, dass wir seit Ausbruch der Corona-Epidemie noch nie kontrolliert wurden!

In den n├Ąchsten Tagen geht es ├╝ber Borgo Valsugana, Bassano del Grappa und Asolo in Richtung Venedig.

Die Stadt Borgo Valsugana ├╝berrascht uns mit einem Kulturfestival, bei dem sich unterschiedlichste Theater- und Musikgruppen der Stadt pr├Ąsentieren.
In Bassano del Grappa ist gerade Markttag, was f├╝r uns stets ein kleines Highlight bedeutet.
Typisch italienisches Flair genie├čen wir bei unserem Bummel durch Aroso.

Venedig kennen wir beide nicht. Bei unseren Recherchen wird uns klar, dass zwei anstrengende Tage folgen werden. Unseren Camper lassen wir auf einem Stellplatz auf dem Festland stehen und fahren mit dem Bus in die Altstadt.

Der erste Abend verl├Ąuft leider nicht ganz nach unseren Erwartungen. Kaum angekommen in der Altstadt setzt Regen ein, so dass geplante Besichtigungen ins Wasser fallen. Wir retten uns in einer der vielen Gassen in ein Restaurant mit Markise. So gesch├╝tzt k├Ânnen wir unser Abendessen genie├čen. Allerdings hatten wir uns ein romantischeres Flair an einem der Kan├Ąle erhofft. Wir tr├Âsten uns in einer quirligen Weinbar und spurten am sp├Ąteren Abend zum Bus, anschlie├čend von der letzten Haltestelle knapp 1,5 km im Regen zum Stellplatz zur├╝ck.

Der erste Abend in Venedig

Am n├Ąchsten Tag meint es das Wetter besser mit uns. Wieder geht es mit dem Bus in die Altstadt. Wir folgen einer Besichtigungsroute, die wir zuvor im Netz heruntergeladen haben.

Ein Muss in Venedig: Gondelfahrt auf dem Canale Grande. Dies ist nicht billig, macht man aber wohl nur einmal im Leben.
Momentaufnahmen aus Venedig

Am Abend fallen wir ermattet von den vielen Eindr├╝cken und einem Fu├čmarsch ├╝ber ca. 12 km ersch├Âpft ins Bett ­čą▒­čś┤.