Transit 👉 GR 🇬🇷 1️⃣

Österreich 🇦🇹 – Norditalien 🇮🇹

Fahrt durch die Alpen

Den ersten Grenzübergang passieren wir unbemerkt. Eine Grenzkontrolle gibt es nicht und sprachlich müssen wir uns kaum umstellen. Wir sind in Österreich, wollen hier jedoch nicht verweilen.

Nach Berichten von Campern wird in Österreich oft und kleinlich das Ladegewicht kontrolliert. Da unser Camper vermutlich etwas überladen ist, wollen wir schnell die Grenze nach Italien passieren.

Die Fahrt verlangt dem Fahrer hohe Konzentration ab, denn die Ferienzeit treibt die Biker in die Berge. Wir müssen uns auf engen Bergstraßen den knapp bemessenen Raum teilen.

Im schönen Dörfchen Glurns steuern wir am Abend einen uns bereits bekannten Campingplatz an. Leider werden wir abgewiesen, da der Platz voll belegt ist. Schließlich finden wir den letzten freien Platz neben einem anderen Campingplatz. Das Stellplatzangebot in Südtirol ist unterdurchschnittlich ☹️.

Auch die Grenze nach Italien überschreiten wir unbemerkt. Es wundert uns sehr, dass wir seit Ausbruch der Corona-Epidemie noch nie kontrolliert wurden!

In den nächsten Tagen geht es über Borgo Valsugana, Bassano del Grappa und Asolo in Richtung Venedig.

Die Stadt Borgo Valsugana überrascht uns mit einem Kulturfestival, bei dem sich unterschiedlichste Theater- und Musikgruppen der Stadt präsentieren.
In Bassano del Grappa ist gerade Markttag, was für uns stets ein kleines Highlight bedeutet.
Typisch italienisches Flair genießen wir bei unserem Bummel durch Aroso.

Venedig kennen wir beide nicht. Bei unseren Recherchen wird uns klar, dass zwei anstrengende Tage folgen werden. Unseren Camper lassen wir auf einem Stellplatz auf dem Festland stehen und fahren mit dem Bus in die Altstadt.

Der erste Abend verläuft leider nicht ganz nach unseren Erwartungen. Kaum angekommen in der Altstadt setzt Regen ein, so dass geplante Besichtigungen ins Wasser fallen. Wir retten uns in einer der vielen Gassen in ein Restaurant mit Markise. So geschützt können wir unser Abendessen genießen. Allerdings hatten wir uns ein romantischeres Flair an einem der Kanäle erhofft. Wir trösten uns in einer quirligen Weinbar und spurten am späteren Abend zum Bus, anschließend von der letzten Haltestelle knapp 1,5 km im Regen zum Stellplatz zurück.

Der erste Abend in Venedig

Am nächsten Tag meint es das Wetter besser mit uns. Wieder geht es mit dem Bus in die Altstadt. Wir folgen einer Besichtigungsroute, die wir zuvor im Netz heruntergeladen haben.

Ein Muss in Venedig: Gondelfahrt auf dem Canale Grande. Dies ist nicht billig, macht man aber wohl nur einmal im Leben.
Momentaufnahmen aus Venedig

Am Abend fallen wir ermattet von den vielen Eindrücken und einem Fußmarsch über ca. 12 km erschöpft ins Bett 🥱😴.

Veröffentlicht von

RiRo

Die Reiseblogger

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