2006 Türkei

Rundreise durch die > TÜRKEI <

Da ich über mehr Freizeit verfüge als meine Frau, bin ich die 10tägige ANREISE über Kroatien, Albanien, Mazedonien und Nordgriechenland nach Istanbul alleine gefahren.
Dort begann dann, nachdem ich meine Frau vom Flugplatz abgeholte hatte, unsere Tour durch die Türkei.
Auf der 14tägigen RÜCKREISE über Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Tschechei begleitete mich dann ein Freund, da auf meine Frau die Arbeit wartete.

AUTO + VERKEHR:
Zur Einreise mit dem KFZ benötigt man einen Reisepass, indem das WoMo eingetragen wird.
Die Grüne Versicherungskarte wird verlangt
Die Türkei verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. An den Hauptverkehrsstraßen befinden sich in regelmäßigen Abständen Tankstellen, die rund um die Uhr geöffnet sind. Wartung, Reparaturwerkstatt und Restaurant sind meistens angeschlossen. Bleifreies Benzin ist in der ganzen Türkei erhältlich. Reparaturwerkstätten befinden sich meist auch in den Außenbezirken der Städte.
Frage nach dem „Sanayii“ (Ansammlung von Werkstätten – Handle stets den Preis im voraus aus!)
Diesel (Motorin oder Dizel): 2,44 TL = 1,29 €

Tipp: Bei einer kompletten Tankfüllung bekommen Sie meistens eine Autowäsche gespendet!

ESSEN-TRINKEN-ÜBERNACHTUNG:
Die türkische Küche mit seinen vielen Vorspeisen braucht sich nicht zu verstecken.
Man unterscheidet das Lokanta, ein einfaches Esslokal mit frisch zubereitetem Essen (aber ohne Alkoholausschank) und das normale Restaurant mit Service und Alkoholausschank.

Tipp: Im Lokanta gibt es eine gute und preiswertes Mahlzeit schon ab 1,50 €!
Das ÜBERNACHTEN und das freie Stehen sind überall erlaubt und sehr gut möglich!
Das Gros der Türkischen Campingplätze bietet im Sanitärbereich einen vergleichsweise niedrigen Ausstattungsstandard. Oft bieten Restaurants ihren Parkplatz oder Wiese als Campingplatz an.
Weit verbreitet sind Picknickplätze, auf denen man gut stehen kann. Doch sollte man dies am Wochenende vermeiden, da die Plätze dann sehr stark frequentiert werden und von Ruhe keine Rede sein kann.

Tipp: Wir haben sehr oft bei Restaurants gestanden und konnten dort auch den Service wie Toiletten- und Duschenbenutzung oder auch die Strandliegen in Anspruch nehmen. Selbstverständlich suchten wir dann auch das Restaurant zum Abendessen auf!

GELD, VER- u. ENDSORGUNG
1 TRY = 0,53 € – 1 € = 1,88 TRY (Neue Türkische Lira) 2006
Geldautomaten gibt es in jedem Ort. Kreditkarten werden größtenteils akzeptiert.

Tipp: Geld wechselten man am besten im nächsten Ort hinter der Grenze!
Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs gibt in jedem Ort. Ferner lohnt sich der Einkauf von Obst und Gemüse auf den preiswerten Märkten, die es auch in jeder kleineren Stadt gibt. Das Handeln ist hier nicht mehr nötig und üblich, da fast alles mit festen Preisen ausgezeichnet ist. Im Basar hingegen sollte man auf jeden Fall handeln. Aber nur dann wenn man die Absicht hat zu kaufen!

Alkoholische Getränke gibt es an der MM-Küste und in größeren Städten in Supermärkten, in Anatolien dagegen meist in kleinen Läden, die über eine Verkaufslizenz verfügen. Türkisches Bier („Efes“) schmeckt sehr gut und ist auch verhältnismäßig preiswert. Für Wein darf man schon tiefer in die Tasche greifen.
Wasser gibt es an Tankstellen und kostenlos an Brunnen am Straßenrand. Diese Brunnen sind natürliche Quellen mit vorzüglicher Trinkwasserqualität.
Entsorgungsstellen gibt es nur auf den Toiletten der Camping- und Picknickplätze.

Fazit:
Bei Reisen mit dem WoMo erfährt man eine Türkei, die man als Pauschalurlauber nie so erleben würde. Jenseits der großen Touristenströme liegen kleine Dörfer und orientalische Provinzstädte, die es zu entdecken gilt. Uns hat vor allen Dingen die Gastfreundlichkeit und die Herzlichkeit der Menschen beeindruckt. Immer wieder wurden wir vor allem von „Deutsch-Türken“ angesprochen und zum Tee oder zum Essen eingeladen.

Tipps:
Sollte man eine Einladung nach Hause z.B. zum Essen annehmen, so ist es üblich, ein kleines einfaches Gastgeschenk mitzubringen. Beim Betreten der Wohnung werden die Schuhe ausgezogen. Den älteren Familienmitgliedern sollte man mit besonderem Respekt begegnen.

Kleidung: Neben der üblichen Strand- und Urlaubsbekleidung für die Touristenregionen sollte man auch etwas „Angemessenes“ dabei haben. In der Stadt beim Einkaufen oder der Fahrt über Land, sollten Männer keine kurzen Hosen tragen und Frauen weder kurze Hosen/Röcke noch knappe Oberteile (Sonnentop). Sie werden merken, dass ordentlich gekleidete Touristen mit mehr Achtung behandelt werden.
Für Frauen gilt, dass in einer Moschee das Haar mit einem Tuch verhüllt werden muss.

Die Türkei ist das ideale Reiseland für Wohnmobile. Wir haben uns in den von uns besuchten Gebieten nie unsicher gefühlt, wurden stets herzlich begrüßt und können nur jedem Reisemobilisten diese Tour empfehlen!

Noch einige Daten zur Reise:
10 Tage Anfahrt über Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien, Mazedonien und Griechenland = ca. 3.000 km
5 Wochen Türkei = ca. 5300 km
14 Tage Rückfahrt über Bulgarien, Rumänien, Ungarn,
Slowakei und Tschechei = 3.800 km
Zusammen = 12.100 km

Karte der Türkeiroute

Veröffentlicht von

RiRo

Die Reiseblogger

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