Italien – Arrivederci đŸ‘‹

GenĂŒsslicher Empfang in der Toskana 😋

Der letzte Teil unserer Italienreise verlĂ€uft recht zĂŒgig, weil unser Gehirn sich immer schwerer tut, neue EindrĂŒcke zu speichern. Zudem bewegen wir uns in Regionen, in denen wir bereits einige Urlaube verbracht haben.

Höhepunkt dieser Etappe ist die Toskana. Orte und Landschaft schmeicheln dem Auge, die StraßenverhĂ€ltnisse sind gut und der Verkehr verlĂ€uft geregelter als im SĂŒden, der MĂŒll wird nicht mehr am Straßenrand, sondern in BehĂ€ltern entsorgt.

Nekropolen von Banditaccia

TatsĂ€chlich können wir ein uns noch unbekanntes Highlight entdecken: Die Nekropolen von Banditaccia sind die grĂ¶ĂŸten und Ă€ltesten Zeugnisse der etruskischen Kultur im Mittelmeerraum. Die archĂ€ologische StĂ€tte liegt in einem Tuffsteingebiet bei Cerveteri in der Region Latium und umfasst 400 Hektar. Hier wurden Tausende etruskische GrĂ€ber aus der Zeit vom 9. bis 3. Jahrhundert v. Chr. gefunden.

Pitigliano

Das toskanische StĂ€dtchen Pitigliano prĂ€sentiert sich in spektakulĂ€rer Lage. Der mittelalterliche Stadtkern thront auf einem massiven Sockel aus Tuffstein. Die meisten GebĂ€ude wurden aus diesem braungrauen Gestein errichtet, einige sogar aus dem Sockel herausgemeißelt. So wirkt Pitigliano von weitem wie eine ĂŒberdimensionale Sandburg.

San Gimignano, die Stadt der TĂŒrme

San Gimignano ist ein kleiner, aber besonderer Ort im Herzen der Toskana. Markenzeichen der wunderschönen Altstadt sind die GeschlechtertĂŒrme, weswegen das StĂ€dtchen auch „Mittelalterliches Manhattan“ oder die „Stadt der TĂŒrme“ genannt wird. UrsprĂŒnglich gab es 72 dieser im Mittelalter erbauten TĂŒrme, doch auch die 13 noch vorhandenen TĂŒrme sorgen fĂŒr eine eindrucksvolle Kulisse.

Zu den schönsten StÀdten der Toskana gehört nicht zuletzt Siena, dessen historische Altstadt mit unzÀhligen Gassen, Cafés, Bars und Restaurants Touristenscharen anzieht.

Besonders beeindruckt uns die Piazza del Campo (links oben), ein von eleganten HĂ€usern und Palazzos umgebener mittelalterlicher Backsteinplatz, der vom 87 m hohen, viereckigen Steinturm Torre del Mangia (1348) ĂŒberragt wird. Der Platz ist jĂ€hrlich Schauplatz des Pferderennens Palio di Siena. Im Juli und August verwandelt sich der weitlĂ€ufige Platz im Zentrum von Siena in eine Pferderennbahn, bei dem die Stadteile Sienas hoch zu Ross gegeneinander antreten.

Die Kathedrale (rechts oben) aus dem 13. Jh. bricht das von Backsteinbauten geprĂ€gte Stadtbild. Marmorstreifen in Schwarz-Weiß prĂ€gen das GebĂ€ude.

Unsere Entdeckungslust ist nach unserer langen Reise begrenzt. Sicher werden wir die Toskana ein weiteres Mal besuchen.

Wir brechen gen Frankreich auf.

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Ein Gedanke zu “Italien – Arrivederci đŸ‘‹”

  1. Eine interessante Perspektive zum Straßenverkehr und -Zustand. Mir haben die Straßen im mittleren Italien quasi den Rest gegeben. WĂ€re ich von SĂŒden her angereist, hĂ€tte ich dieselben Wege vermutlich als Wohltat empfunden.
    Ich wĂŒnsche euch noch viele schöne Strecken, Thomas

    GefÀllt 1 Person

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