Die Mani – wild und schön

Land der Blutfehden, Seeräuber und Turmhäuser

Die Mani ist der mittlere Finger der Halbinsel Peloponnes. Ihre südlichste Spitze liegt südlicher als Tunis und ist nach Tarifa (Spanien) der südlichste Festland-Punkt Europas. Sie wird geprägt durch schroffe, nackte Berge und felsige Buchten.

Vom Rest des Landes durch eine Bergkette abgeriegelt, bewahrten die Manioten auf dieser Halbinsel ihre archaischen Bräuche und boten Freiheitskämpfern, Schmugglern und Piraten ein sicheres Versteck. In den Jahrhunderten türkischer Fremdherrschaft war die Mani nie besetzt.

Viel gekämpft wurde hier, wenn nicht gegen fremde Eindringlinge, dann gegenseitig in endlosen Blutfehden. Schutz boten ihnen dabei hohe Wohntürme aus Naturstein. Diese bis zu 20 m hohen Türme prägen auch heute noch das Bild der Mani. Im Norden hat man sie restauriert oder ihren Stil bei Neubauten kopiert. Sie werden meistens als Hotel oder Apartmenthaus touristisch genutzt. Anders sieht es im Süden aus. Hier trifft man auf viele unbewohnte Türme und Turmdörfer, die dem Verfall preisgegeben worden sind.

Auf unserer Fahrt durch den entlegenen Landstrich der Mani überraschte uns diese faszinierende Region nach jeder Kurve mit traumhaften Landschaftsbildern.

Veröffentlicht von

RiRo

Die Reiseblogger

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