Portugal – wir sind angekommen ­čĹŹ

Der Grenzfluss Rio Ma├žas

Portugal empf├Ąngt uns sehr unkompliziert. Es gibt keine Grenzposten, also auch keine Kontrollen ­čś│.

Unser erstes Ziel ist die Stadt Bragan├ža im Nordosten. Hier ├╝berrascht uns ein gr├Â├čerer, auf Terrassen angelegter Stellplatz mit einer sauberen Ver- und Entsorgungsstation – und das alles kostenlos. Der Platz liegt mit sch├Âner Aussicht am Fu├če einer alten Burg. Es ist also nicht verwunderlich, dass wir hier auf Camper der verschiedensten Nationen treffen. Endlich Gelegenheit, mal wieder unsere Muttersprache aufzufrischen ­čśë! Auf diesem Komfortplatz bleiben wir einige Tage, machen aber auch kleine Tagesausfl├╝ge in die Umgebung.

Ausflug zum Grenzdorf Rio de Onor im Nordosten

Der Norden Portugals ist uns nicht unbekannt, denn vor einigen Jahren waren wir mit unserem alten Kastenwagen sowie unserem Hund Pico schon einmal hier.

Daher wollen wir uns im Norden nicht lange aufhalten und fahren entlang des Douros durch das ├Ąlteste Weinanbaugebiet Europas in Richtung S├╝dwesten.

Der Fluss Douro mit seinen weltber├╝hmten Weinbergen

Unerwartet geraten wir in ver├Âdete Gegenden. Sommerliche Waldbr├Ąnde haben in den letzten Jahren gro├če Waldregionen vernichtet. Wir sind sehr best├╝rzt und durchqueren schweigsam das weite Gebiet.

Verbrannte W├Ąlder, so weit das Auge reicht

Ein Highlight wird unser ├ťbernachtungsplatz am Vilar-Stausee, dessen Umgebung uns wahlweise an die Bretagne oder an Schweden erinnert.

├ťber enge Stra├čen geht es durch eine abwechslungsreiche Landschaft Richtung Atlantik. Hier herrscht auch zu dieser Jahreszeit noch gesch├Ąftiges Treiben der Touristen. Die WoMoÔÇÖs werden zahlreicher, die Stellpl├Ątze voller. Doch unser feines N├Ąschen macht immer wieder Stellen ausfindig, an denen wir in Ruhe verweilen k├Ânnen.

Wir haben den Atlantik erreicht

Eine gro├če Freude bereitet uns das Treffen mit Freunden aus Havixbeck. Eine Freundin ist zu Besuch bei ihrem Sohn, der mit seiner Familie in der N├Ąhe von Peniche lebt. W├Ąhrend Rike sich bei Strandspazierg├Ąngen ├╝ber den Schulalltag zu Coronazeiten informieren l├Ąsst, findet Robert einen Helfer bei der Montage zus├Ątzlicher Fernscheinwerfer. Das WoMo hat nun ein Froschgesicht ­čÉŞ.Ein gem├╝tlicher Grillabend rundet den Tag ab. Am n├Ąchsten Tag werden wir die K├╝ste verlassen.

2012 musste Portugal unter den EU-Rettungsschirm und erhebliche Sparma├čnahmen im Sozial- und Gesundheitsbereich vornehmen. Eine (erneute) Auswanderungswelle startete. Davon zeugen heute unz├Ąhlige Ruinen auf dem Land wie auch in den St├Ądten. Die meisten Altbauten sind wegen undichter D├Ącher und fehlender Renovierungsarbeiten in einem katastrophalen Zustand.

Portugal gestern und heute

Daneben sind Neubausiedlungen entstanden, die von Wohlstand, aber auch unkontrolliertem Bauboom zeugen. Viele EU-Ausl├Ąnder haben sich zum Teil steuerfrei eingekauft. Stra├čen sind in einem guten Zustand, Kreisverkehre und Schwellen regeln wie in Frankreich den Verkehr. Sport- und Freizeitanlagen sowie m├╝llfreie Stra├čen belegen das Engagement der Kommunen. In diesen Punkten setzt sich Portugal wohltuend von Italien und Griechenland ab!

Zwei Drittel des Stroms stammt aus erneuerbaren Energien ­čĹŹ.

Als Touristen nehmen wir Portugal als prosperierendes Land wahr. Die Statistiken liefern: Die Arbeitslosenquote ist von ├╝ber 18% im Jahre 2013 auf 8,1% im Jahre 2019 gesunken. In der EU-Statistik zum BIP pro Kopf belegt Portugal allerdings den Platz vor der Tschechei und vor Griechenland Ôś╣´ŞĆ.

Ver├Âffentlicht von

Ein Gedanke zu “Portugal – wir sind angekommen ­čĹŹ”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Verbinde mit %s