Costa de la Luz

Nicht in Marokko, sondern in Spanien: die WanderdĂŒne „Duna de Bolonia“.

Die vielen, sehr unterschiedlichen Highlights Andalusiens ziehen uns immer mehr in ihren Bann. Seien es die vielen kulturellen SehenswĂŒrdigkeiten in den StĂ€dten Sevilla, CĂłrdoba und Granada, die vielfĂ€ltigen Landschaftsbilder an den weißen SandstrĂ€nden der atlantischen Costa de la Luz oder die Berglandschaften mit ihren „weißen Dörfern“ im Hinterland.

Von unserem Aufenthalt in Sevilla haben wir bereits berichtet.

Auf der Weiterfahrt Richtung SĂŒden zur Costa de la Luz stoßen wir auf das „weiße Dorf“ Medina Sidonia, nicht spektakulĂ€r, aber liebenswert.

Ein Bummel durch Medina Sidonia

An einem der vielen Stauseen finden wir einen Übernachtungsplatz in beeindruckender Landschaft. Am frĂŒhen Morgen erhalten wir tierischen Besuch. Grandios!

Am Embalse De Bornos

Weiter geht die Tour an der AtlantikkĂŒste entlang bis Tarifa. Dort scheiden sich der Atlantik und das Mittelmeer. Es sind nur noch wenige Male, dass wir weiße StrĂ€nde und den Sonnenuntergang im Meer genießen können. Östlich von Tarifa sind die StrĂ€nde grau und die Sonne verschwindet am frĂŒhen Abend hinter felsigen Klippen und Landzungen.

An der Costa de la Luz

Auf dem Weg nach Tarifa treffen wir zu unserer Freude auf „alte Steine“. Auf halber Strecke zwischen Barbate und Tarifa liegt die AusgrabungsstĂ€tte Baelo Claudia.

Diese am vollstĂ€ndigsten erhaltene römische Ruinenstadt auf der iberischen Halbinsel wurde nach dem römischen Kaiser Claudius (41- 45 n.Chr.) benannt. Die Stadt war zu dieser Zeit der wichtigste Mittelmeerhafen in der Region und bekannt fĂŒr seine Fischfabrik, die neben gesalzenem Fisch auch die von den Römern sehr geschĂ€tzte WĂŒrzsauce Garum herstellte. Ende des 2. Jahrhunderts wurde Baelo Claudia von einem Erdbeben erschĂŒttert, das den wirtschaftlichen Niedergang der Stadt einlĂ€utete.

Die AusgrabungsstÀtte Baelo Claudia

In Tarifa haben wir unseren sĂŒdlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Am Horizont können wir Marokko sehen. Dort wollten wir ursprĂŒnglich ĂŒberwintern. Nun schauen wir sehnsĂŒchtig hinĂŒber. Marokko ist so nahe, aber in Coronazeiten doch so weit entfernt 😡. Aus ganz anderen Motiven schauen Menschen aus Marokko nach Spanien hinĂŒber.

Gestrandete FlĂŒchtlingsboote – Zeugen lebensgefĂ€hrlicher Überfahrten

In Tarifa erreichen wir die MittelmeerkĂŒste. Die StrĂ€nde sind zwar grau, das Meer jedoch liegt wie ein See vor uns. Ohne die lauten BrandungsgerĂ€usche des Atlantiks verbringen wir wieder ruhigere NĂ€chte.

Tarifa mit Blick auf Marokko

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2 Gedanken zu „Costa de la Luz“

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