Málaga und die Mittelmeerküste

An der Costa del Sol

Wir haben die letzte Zeit ausschließlich in großen Städten verbracht und uns die Füße wund gelaufen. Wir steuern die Küste an, wollen aber um Málaga einen Bogen machen und einige Tage nur am Strand relaxen.

Bei unseren Recherchen im Reiseführer lesen wir jedoch, dass Málaga sich zur neuen Kunstmetropole Spaniens entwickelt hat. Das wundert uns nicht, da doch Pablo Picasso ein Kind der Stadt ist. Kurz entschlossen fahren wir Málaga an und suchen uns auf einem Strandparkplatz einen Übernachtungsplatz. Der Blick aufs Meer ist schön, nur der Verkehr auf der Durchgangsstraße hinter uns trübt etwas die Stimmung.

Am nächsten Tag packen wir unsere Falträder aus und erkunden die Stadt.

Beeindruckend sind die Prozessionsaltäre in der Basílica de la Esperanza. Diese bis zu 5 Tonnen schweren Altäre werden gewöhnlich in einer Prozession am Gründonnerstag von bis zu 250 Trägern aus verschiedenen christlichen Bruderschaften durch die Straßen von Málaga getragen. Da die Prozessionen 2021 ausfallen, treffen wir vor der Kirche auf eine lange Reihe von Menschen, die auf Einlass warten, um die Altäre zu bestaunen.

Prozessionsaltäre

Auch die große Markthalle in der Altstadt mit ihren für Nordeuropäer exotischen Angeboten ist wie immer faszinierend.

Die Markthalle von Málaga

Doch unser Hauptziel ist das Geburtshaus von Picasso, dem ein Museum angeschlossen ist. Die Familie Picasso hat 1997, dem Wunsch Pablo Picassos entsprechend, über 200 seiner Werke einer Museumsstiftung in seiner Heimatstadt für 50 Jahre zur Verfügung gestellt.

Dass Geburtshaus Picassos.

Leider können wir nur wenige Werke Picassos bewundern, da ein großer Teil des Museums wegen der Pandemie geschlossen ist. Wir können dafür ersatzweise die Sonderausstellung „Eine Reise durch Leben und Werk von Miquel Barceló“ ansehen, einem spanischen Künstler, der Werke von Picasso verfremdet hat.

Sonderausstellung im Picasso-Museum

Wir verlassen Málaga Richtung Osten. Vor Nerja finden wir einen Strandparkplatz mit geöffneter Höhenbeschränkung. Im nahen Restaurant wird am Abend der Fisch über einer offenen Feuerstelle gegrillt 👍. Natürlich wollen wir länger bleiben. Allerdings klopft in der zweiten Nacht die Polizei bei uns an. Sehr bestimmt werden wir aufgefordert, den Platz zu verlassen. In der Region Nerja sei das Übernachten nur auf offiziellen Stellplätzen erlaubt. Unser Hinweis, dass wir während unseres Restaurantbesuchs mehrere Gläser Wein getrunken haben, beeindruckt die Polizisten nicht. Der nächste Stellplatz sei nur sieben Minuten entfernt und diese kurze Strecke könne man bedenkenlos fahren🤭. Aufgrund unserer eindeutig ablehnenden Haltung gibt man uns zwei Stunden Zeit zum Ausnüchtern. Dann müssten wir aber fahren!

Eine schöne Zeit am Strand, bis ein Blaulicht auftaucht ☹️.

Veröffentlicht von

RiRo

Die Reiseblogger

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