Unterwegs an der Südküste
🇮🇹 Siziliens Ostküste – 2. Teil
Wir nehmen Abschied vom Ätna und fahren durch die Hafenstädte Catania, Augusta und Syrakus gen Süden. Diese Städte haben wir vor vielen Jahren mit unserer Segelyacht besucht. Daher sind wir gespannt darauf zu sehen, was wir wohl wiedererkennen werden. Abgesehen von den Hafenanlagen sind uns die Städte jedoch eher fremd☹️.
📌 Tipp: Übernachten und kochen.
Januar 2020

Wie und wo übernachtet ihr?
Wir gehören zur Fraktion der Freisteher. Wir suchen uns möglichst ein ruhiges, manchmal auch einsames Plätzchen, ohne dabei Anwohner zu belästigen. Das Freistehen fällt uns leicht, weil wir mit unserem Mobil fast autark sind. Wir verfügen über eine Toilette, eine separate Dusche, Frischwasser- und Abwassertanks. Ferner verfügt das Mobil über eine Alarmanlage, sodass sicher gestellt ist, das uns nachts keine ungebetenen Gäste besuchen.
Das Freistehen ist kein Muss. Wenn wir Städte oder besondere Sehenswürdigkeiten besichtigen wollen, stehen wir oftmals auf offiziellen Stellplätzen.
Auf Campingplätzen sind wir sehr selten. Wenn doch, suchen wir kleine Plätze, die einfach und naturbelassen sind.
Für unsere Planung benutzen wir folgende Apps:
Campercontact – eine App, die europaweit fast alle offiziellen Stellplätze und reisemobilfreundlichen Campingplätze auflistet und das sogar offline.
Park4night – diese App hat seine Stärken in der Auflistung von Freistehplätzen, zeigt aber auch normale Stellplätze an. Diese App ist inzwischen die Nummer 1 auf unserer Liste.
Und dann ist da noch das eigene Gespür, welches unterstützt wird durch die Satellitenbilder von Google-Maps.
Eine andere große Hilfe bei der Suche nach Plätzen ist die Navigation-App „Guru Maps„. Diese App benutzt die freien Karten von ″OpenStreetMaps″. Mit den detailreichen Karten kann Offline navigiert werden, außerdem können eigene POIs und solche von Drittanbietern importiert und angezeigt werden.

Kocht ihr oder geht ihr auswärts essen?
Das ist sehr unterschiedlich. Nach längeren Touren essen wir in der Regel auswärts. Ansonsten gibt es, vor allem im Sommer, Salat mit Fisch oder Grillfleisch auf unserer „Terrasse“ vor dem WoMo.
In GR haben wir fast tãglich Restaurants aufgesucht, da wir für ein Abendessen zusammen nur zwischen 15-22€ bezahlen mussten.
In Italien sieht es anders aus. Preiswertes Essen besteht hauptsächlich aus einem Nudelgericht oder Pizza. Beides passt nicht zu unserem Wunsch kohlenhydratarm zu essen.
Darum haben wir uns auf einem Wochenmarkt eine Wokpfanne gekauft, mit der wir wieder unsere geliebten Gemüsepfannen machen können. Gemüse aus der regionalen Küche ist immer frisch zu haben.
🇮🇹 Siziliens Ostküste – 1. Teil
Der erste Morgen auf Sizilien
Die Überfahrt von Villa San Giovanni/Kalabrien nach Messina auf Sizilien war sehr einfach. Beim Fähranleger vorfahren, Ticket (57€) bezahlen, auf die nächste Fähre fahren und in einer knappen halben Stunde ist man drüben.
🇮🇹 Kalabrien – eine Region im Abseits

Ein Blick von der kalabrischen Westküste auf die Liparischen Inseln – rechts raucht der Vulkan Stromboli.
Seit August 2019 haben wir nie länger als 3 Nächte an einem Standort verbracht. In Ardore Marina – Kalabrien – finden wir einen Hotspot der Überwinterer. Es gibt kostenlos VE (Ver- und Entsorgung), dazu einen lebendigen Ort. Wir feiern Silvester bei Glühwein am Strand und bleiben 11 Tage. In dieser Zeit lassen wir im Nachbarort neue Verbraucherbatterien (2 x AGM a 95Ah) einbauen und im Ort die vorderen Bremsbeläge wechseln. Täglich genießen wir im einzigen Café den Latte Macchiato und die köstlichen Dolci, Gebäck in allen Varianten.
🇮🇹 Basilikata, das Mauerblümchen im Süden

Auch das gehört zu unserer Art des Reisens. So mussten wir uns manches Mal einen Weg frei schneiden.
Auf dem Weg von Apulien nach Kalabrien durchquerten wir die Provinz Basilikata.
Die Basilikata ist bekannt für einsame Strände und Buchten, eingebettet in sattgrüne Wälder und karge Berglandschaften.
Hier erwartete uns im Hinterland Matera, die europäische Kulturhauptstadt 2019 war und Weltkulturerbe der UNESCO ist.
🇮🇹 Apulien – ein Highlight in Süditalien

Wir verlassen Griechenland mit der Fähre von Igoumenitsa nach Brindisi. In Igoumenitsa verbringen wir den letzten Abend in Griechenland in einem Restaurant, wo uns NL über ihr Leben in den Bergen Zentralgriechenlands und auf der Insel Paxos erzählen – man besitzt zwei Depandancen! Wir verbringen eine ruhige Nacht am Friedhof.
Die Überfahrt ist bei Windböen von 7-9 Bf etwas taumelig, aber wir überstehen sie ohne Seekrankheit.
🇬🇷 Wir verabschieden uns von GR
Nachdem wir uns in der Großstadt Athen die Füße vertreten hatten, zog es uns nach Euböa, einer Insel in der Ägäis östlich von Athen. Über viele Jahre hinweg hatten wir immer mal wieder davon gehört, dass Euböa ein Geheimtipp sei.

📌 Tipp: WoMo-Fahrten sind nicht immer einfach 😥
U
Eigentlich wollten wir nur einen ruhigen Picknick-Platz am Meer für die Mittagspause aufsuchen.
🇬🇷 Der letzte Finger und der Daumen der peloponnesischen Hand

Der letzte Finger der Peloponnes überraschte uns mit der Festungshalbinsel „Monemvasia“ sowie mit beeindruckenden Touren durch die Berge, die uns zu schönen Buchten und Fischerorten führten.
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